Internet Cafe Rexnet in Birlad
Teil 3 des Katastrophenberichts. Nachdem am Vormittag der Chef seine Netzwerkeinstellungen auf meinen Notebook installiert hatte, behauptet das Personal das sei verboten.
- 21:57 Was soll ich mit diesen Computer? Ich brauche meine Emails auf meinen Notebook! Darauf startet der Outlook Express auf einen der Desktops.
- 21:58 Und wie soll ich die Emails auf meinen Notebook bekommen? "Es gibt doch Disketten", lautet die provokative Antwort.
- 21:59 Ich wähle "Help" und siehe da, es ist Outlook Express 5, die berüchtigte Virenschleuder, dessen Sicherheitslücke jeder moderne Emailvirus ausnützt.
- 22:00 Ich mache das Personal darauf aufmerksam, daß es unverantwortlich ist, diese Version mit der extremen Sicherheitslücke nicht schon vor 2 Jahre ersetzt zu haben.
- 22:01 Das Personal leugnet die Existenz einer Sicherheitslücke bei Outlook Express 5. Also ich bekam seit 2001 vermutlich bereits 40.000 Emailviren die speziell auf diese Sicherheitslücke von Outlook Express 5 angesetzt waren. Ich stellte sogar die Forderung auf Outlook Express 5 unter Quarantäne zu stellen. Und da stehen mir 2 Angestellte von einen Internetcafe gegenüber, welche die Existenz dieser Sicherheitslücke leugen.
- 22:02 Man behauptet, daß der Chef der mir am Vormittag meinen Notebook an sein Firmennetzwerk angeschlossen hat, verboten hätte andere Computer anzuschließen.
- 22:05 Man zwingt mich das Geld zurück zu nehmen und zu verschwinden.
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Dienstag 2.September 14:00: Ende des Dramas
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Am Rückweg von Birlad nach Sibiu bekomme ich die Rechnung für das geschäftlich völlig inaktzeptable Verhalten des Personals vom Rexnet Internet-Cafe in Birlad serviert. Mein Kunde ruft mich an und teilt mir mit von nun an mein Exkunde zu sein. Er braucht nur noch die FTP Zugangsdaten um seine Seiten auf einen anderen Server zu transferieren.
Technische Unzulänglichkeiten wie ich sie Freitag Mittags in diesen Internetcafe erleben mußte sind eine Sache. Mit solchen Umständen muß man eben in einen Entwicklungsland rechnen. Doch Serviceverweigerung gegenüber einen zahlenden Kunden und offensichtliches Lügen - schließlich hatte der Chef persönlich meinen Notebook an das Netzwerk angeschlossen - sind völlig inakzeptabel. |