2 Jahre Dauertest Gericom modular NotebookSommer 1996 gekauft wird der Gericom modular im Sommer 1998 durch eine Gericom Overdose abgelöst. Bericht über 2 Jahre härtester Einsatz dieses Laptops.Schon nach 2 Monaten war im August 1996 das Motherboard defekt. Die 16 MB Speichererweiterung wurde plötzlich nicht mehr erkannt und mit 8 MB war das Gerät qualvoll langsam. Eine persönliche Pilgerfahrt nach Linz brachte sofortige Hilfe: Das Motherboard wurde getauscht. Zum Glück war kein Motherboard für den DSTN VGA 640x480 Bildschirm lagernd. Deswegen machte man mir den großartigen Vorschlag mein Display auf ein DSTN SVGA 800x600 gegen geringen Aufpreis zu tauschen. Im November 1996 musste mein Lötkolbenartist die Steckdose im Notebook an die Platine löten. Die alte Lötstelle hatte auf einmal einen hohen Übergangswiderstand und schmolz einen Teil des Steckers. Juni 1997 wurden gerade noch auf Garantie - ich konnte mit einem von Gericom empfangenen Email nachweisen, dass der Defekt bereits 15 Stunden vor Ablauf der Garantie bei Gericom gemeldet wurde - CD und Diskettenlaufwerk getauscht. Oktober 1997 trennt sich das Display vom Gehäuse. Seit Monaten hatte sich dieses Problem durch immer größer werdende Risse bei den Schanieren angekündigt. Das Ersatzteil wird direkt bei Gericom abgeholt und kostete 600.-ATS ( 43.-EUR )
Trotz der 4 Reparaturen war das Gerät immer (not)einsatzfähig und es traten keine Datenverluste auf.
Wegen der völlig witzlosen Akkuleistung wurde, obwohl möglich, kein zweiter Akku für den Notebook gekauft. Der Laptop wurde praktisch ständig über einen externen Bleigelakku versorgt. |